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Früchtetee...?

Zu dem Thema, ich hab in letzter Zeit wieder einige Blogs verfolgt, die sich um Ana und ums Abnehmen drehen.
Ich möchte mein eigenes Geschriebenes hier allerdings nicht der Propaganda widmen, da ich viele andere Dinge im Kopf habe, die das Abnehmen sehr nebensächlich machen. Es passiert so nebenbei und ist kein eigentlicher Lebensinhalt - eher eine Konstante. Weiß jemand, was ich meine?

Ich finde Mary-Kate Olsen sehr hübsch, oder Mischa Barton (als sie etwa 18 oder 19 war)... und Kristen Stewart und Christina Ricci haben imho auch eine großartige Figur.
Als ich Emma Watson in ihrer Burberry-Kampagne gesehen habe, dachte ich lange Zeit bloß: "WOW".
Aber solange eine Vier vor meinem - wohlgemerkt zweistelligen - Gewicht steht, ist meine Welt in Ordnung.
Weniger geht nicht ohne Krankenhaus, und da muss icht echt nicht nochmal hin.

In den Ferien war ich über eine Woche in den Bergen.
Jeden Tag sechs Stunden laufen und klettern in mindestens 1200m über dem Meeresspiegel - das hat viel Spaß gemacht (und war perfekt für die Kondition...!) .
Die Natur war auch eine willkommene Abwechslung zum hiesigen Großstadtsumpf - wenn man nur immer so entspannt leben könnte.

Eine gute Nacht. Valentin.

23.8.10 02:45, kommentieren

Ferienende.

Ziemlich bald sind die Ferien vorbei. Wenige Tage noch. Um Himmels Willen!
Vielleicht gehts euch ja gerade ähnlich und ihr sitzt zuhause und fühlt euch noch nicht bereit, euch dem Alltag zu stellen. Dabei gibts für mich eigentlich keinen Grund, mich vor der Schule zu fürchten, ich habe recht OKe Klassenkameraden und Spaß machen tuts sogar (meistens) auch.
Trotzdem, ich merke schon jetzt, wie viel Überwindung es mich kosten wird, hinzugehen und wie groß die Versuchung ist, am ersten Tag einfach im Bett liegen zu bleiben, mit der Decke überm Kopf.

Ohnehin, der ganze Leistungsdruck, der einem gemacht wird, bzw. den man sich selber macht - manchmal wünschte ich, es wäre mir egal, aber dann sitz ich doch wieder bis spät abends und lerne.
Immer diese eklige Perfektionismus...!
Aber was beklage ich mich, wenn alles gut geht, bin ich in einem Jahr mit einem guten bis sehr guten Abschluss aus dem Laden raus und werde sehen, was draus wird.

Eine Wahl habe ich dabei aber eigentlich nicht, ich muss mich bestmöglich auf die Zukunft vorbereiten, da ich schon jetzt ziemlich auf mich allein gestellt bin.
Wenn ich nicht sehe, dass ich einen hervorragend bezahlten Job bekomme, dann wird sich später niemand um mich kümmern. Momentan denke ich viel darüber nach - meine Banknachbarin, die ich sehr mag, bekommt noch immer jeden Morgen Frühstück und eine Brotbox von ihrer Mutter gemacht.
Wenn sie heimkommt, empfangen sie Eltern und Geschwister.
Sollte es den einen ultimativ beruhigenden Aspekt einer großen Familie geben, dann wohl, dass man (trotz Stress) nie vollkommen alleine sein wird.
Im Gegensatz dazu habe ich - realistisch gesehen - bald niemanden mehr, und das macht mir zwischendurch wirklich Angst.

Naja, das dazu -vielleicht lässt mich meine Freundin ja, sollte es so übel kommen, rein und ihre Mutter macht mir auch ein Pausenbrot (...) . Manchmal nennt sie mich einen Streber und meint es nett, aber wenn ich mir nicht den Arsch aufreiße, wer fängt mich dann in ein paar Jahren auf?
Diese Perspektive zu haben, ist - sobald ich genauer drüber nachdenke - einfach ermüdend.
Wie gut, dass ich momentan noch Spaß haben kann, tanzen, trinken, shoppen... vermutlich hört das früh genug auf.

Sooo - ich geh mir grad mal einen Früchtetee machen, das ist, find ich, auch im Sommer super.

Valentin

23.8.10 01:57, kommentieren

Zwei Uhr nachts.

Vielleicht liest ja jemand mit (ich habe noch nie einen öffentlichen Blog gehabt).
Eigentlich erwarte ich noch Besuch, aber das ist gerade unwichtig.
Ich möchte einfach wieder mehr schreiben.
Dass ich in letzter Zeit so wenig Gelegenheit hatte, meine Gedanken schnell irgendwo aufs Papier zu rotzen und sie stattdessen ewig mit mir herumtragen musste, hat mich ziemlich verrückt gemacht. Außerdem fehlt es mir in letzter Zeit an Gesprächspartnern, die verstehen, wovon ich rede - und damit meine ich nicht das: "Ich bin so allein, niemand kann meine tiefgründigen Erkenntnisse nachvollziehen"- Blabla.
Was ich schlichtweg feststellen musste, ist, dass die meisten meiner heutigen Bekannten in einer völlig anderen Umgebung aufgewachsen sind als ich. Da wir in unserer Kindheit gänzlich verschiedene Erfahrungen gemacht haben, können wir einander nur begrenzt erklären, wie es uns manchmal geht. Dafür kann, logisch, niemand was, aber auch daher dieser Blog. Irgendwo muss der Sumpf ja hin. ...
Gleich wird es an meiner Tür klingeln. Ich möchte noch gar nicht von der Tastatur weg!!!
Und wieso ist meine Musik alle?! Egal. Leute, vorerst eine gute Nacht.

21.8.10 02:40, kommentieren